Die Schaffung einer städtische Gesellschaft für Kultur, Tourismus und Stadtmarketing ist unser Ziel:

Der immer wiederkehrende Diskussionspunkt in der Kultur-, Tourismus- und Vermarktungspolitik sind fehlende Ansprechpartner, mangelnde Koordination und Vermarktung von Veranstaltungen und touristischen Angeboten.

Um auf diese offenen Punkte endlich eine Antwort zu finden, müssen neue Wege beschritten werden. Dies kann durch die Ausgliederung des Bereichs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing aus der klassischen Verwaltung erreicht werden, die  in einer städtischen Gesellschaft zu bündeln.

Eine mit entsprechendem Personal ausgestattete Gesellschaft des Privatrechts im Eigentum der Stadt kann eine Koordination des Angebots in Kultur und Tourismus sicherstellen und mit geeigneten Konzepten vermarkten. Andere Kommunen (Bspw. Lübben) beschreiten diesen Weg seit Jahren erfolgreich. Eine derartige Gesellschaft kann auch die Organisation von städtischen Veranstaltungen (Bspw. Dem Schlossfest) übernehmen. Bestehende Projekte wie das Citymanagement könnten entsprechend integriert werden, auch die Präsenz auf diversen Messen oder bei überregionalen Sportevents können Teil der Aufgaben sein.

Weitere Ziele:

  • Die Stadt sollte monatlich ein gedrucktes Kultur- und Veranstaltungsprogramm herausgeben, das leicht verfügbar und umfassend ist.
  • Der Schlosssaal soll als Veranstaltungsort wiederbelebt werden.
  • Der 27. Januar als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird mit Unterstützung der Stadtverordneten weiterhin niveauvoll an städtischen Schulen begangen.
  • Die Zusammenarbeit und die Abstimmung mit den Nachbargemeinden muss verbessert werden.
  • Die Kultur in Königs Wusterhausen muss barrierefrei erlebbar sein.
  • Bestehende Konzepte wie das kulturtouristische Marketingkonzept oder die Tourismuskonzeption müssen endlich mit konkreten Maßnahmen in die Umsetzung gehen.
  • Die Seebrücke in Senzig soll mit Hilfe von privaten Investoren zu einem touristischen Highlight entwickelt werden. Das Gelände bleibt in kommunalem Besitz, der öffentliche Zugang muss gewährleistet bleiben. Das Baurecht muss so ausgestaltet werden, dass bodenrechtliche Spannungen zwischen Wohnbebauung und touristischer Entwicklung vermieden werden.
  • Der Ausbau des Dahme-Radweges von der Autobahnbrücke Niederlehme zur Birkenstraße in Ziegenhals muss stattfinden.
  • Königs Wusterhausen muss sein Profil weiter schärfen um sich besser und breiter zu vermarkten.
  • Es soll ein jährlicher Fotowettbewerb für die Erstellung eines Stadtkalenders ausgelobt werden.
  • Die Chancen der digitalen Entwicklung sind auch für das Stadtmarketing von zunehmender Bedeutung, deshalb sollte eine „StadtApp“ entwickelt werden.
  • Königs Wusterhausen braucht ein Gedenkstätten- und Gedenktafelkonzept.