Im Rahmen seiner Wahlkreis-Sommertour machte der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz halt am Bahnhof Königs Wusterhausen. Zusammen mit Sebastian Rüter, dem Sprecher für öffentliche Mobilität der SPD-Landtagsfraktion, traf er sich mit einem Vertreter der DB Netz AG um sich über den Stand der Umbauplanungen am und um den Bahnhof Königs Wusterhausen zu informieren. Für Ludwig Scheetz gehört der Umbau des Bahnhofes Königs Wusterhausen zu den zentralen Schwerpunkten für die Legislaturperiode.

Die gute Nachricht: Es geht voran! Mehrere Projekte sind auf einem guten Weg.

Am Südkopf des Bahnhofs wird es ein Kehrgleis geben, welches für das „Wegsetzen“ von wendenden Regionalbahn-Zügen benötigt wird. Die Inbetriebnahme ist schon für das erste Halbjahr 2021 geplant.

Ein weiteres großes Projekt ist die Erneuerung der Eisenbahnbrücke in der Storkower Straße. Die Brücke soll im Rahmen der Maßnahme höher und breiter werden. Ein Antrag für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens wurde für dieses Projekt im vergangenen Jahr gestellt. Wann die Inbetriebnahme erfolgen kann, hängt vom Planfeststellungsverfahren und vom Bauablauf ab. Ludwig Scheetz dazu „Ich hoffe, dass dieses Projekt schnellstmöglich umgesetzt werden kann. Die Erneuerung der Eisenbahnbrücke ist schon lange Thema in der Stadt und bildet den Abschluss der vor einigen Jahren begonnenen Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes.“

Ebenso lange Thema ist auch der sogenannte „Flaschenhals“ am Nordkopf des Bahnhofes.  Hier wird es eine Lösung geben, die Verkehrsmehrungen besser bewerkstelligen kann, die Planungen wurden begonnen. Die Maßnahme ist zur Finanzierung im Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen angemeldet. Dazu der SPD-Landtagsabgeordnete: „Die Eingleisigkeit schränkt den Verkehr am Bahnhof aktuell ein. Mit der Beseitigung des Flaschenhalses wird es zu Entlastungen kommen und die Durchlässigkeit wird erhöht. Der Verkehr wird in den nächsten Jahren noch zunehmen und die Strecke spielt für die Verbesserung der Anbindung an die Lausitz eine sehr wichtige Rolle.“

Für die bessere Erreichbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Güterumschläge am Hafen Königs Wusterhausen ist die Ertüchtigung eines Gleises am Südkopf des Bahnhofs für Zuglängen von bis zu 740 m vorgesehen. Damit wird u. a. die wirtschaftliche Durchführung von kombinierten Ladungsverkehren gesichert. Auch die Abwicklung solcher „langer“ Verkehre in Richtung Cottbus/Senftenberg wird wesentlich verbessert.  Ludwig Scheetz: „Mit diesem Projekt werden gleich zwei wichtige Liegenschaften in unserer Stadt gestärkt. Es zeigt sich, dass es sich lohnt Vorhaben zusammen zu denken, um wichtige Synergien zu schaffen.“ Die Finanzierung der Planung erfolgt aus Landesmitteln. Für die Umsetzung ist auch dieses Projekt im Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen angemeldet.  Dazu der SPD-Landtagsabgeordnete: „Ich erwarte von der Landesregierung, dass die Finanzierung der Vorhaben gesichert bleibt und sie sich für die weitere Umsetzung stark macht. Der Bahnhof Königs Wusterhausen ist ein Knotenpunkt und eine wichtige Station für die Weiterentwicklung der Region.“

Eine längerfristige Herausforderung bleibt die Entflechtung von S-Bahn und Fernbahn, die einen 10-Minuten-Takt für die S-Bahn ermöglichen könnte. Ludwig Scheetz meint dazu: „Hier sind wir noch nicht ganz so weit wie ich es mir gewünscht hätte. Der 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn ist für viele Pendlerinnen und Pendler ein großer Wunsch. Schaut man sich die täglichen Fahrgastzahlen, insbesondere im Berufsverkehr an, sieht man was für ein wichtiges Anliegen das ist. Hier bleibe ich weiter am Ball.“