Die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und Wir-für-KW/BVO und die beiden fraktionslosen Stadtverordneten Stefan Lummitzsch und Dirk Marx  haben sich im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Situation und die Herausforderungen der Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt dem Dialog gestellt. Anfang Januar tauschten sich Vertreter der Fraktionen mit Mitgliedern der Ortswehren aus und stellten dabei klar:

„Wir stehen selbstverständlich zu unseren Beschlüssen! Der Neubau der Hauptwache und des Feuerwehrgerätehauses in Wernsdorf sind die zentralen Projekte für die nächsten Jahre. Die Stadtverordnetenversammlung hat dazu ihren Anteil geleistet und die entsprechenden Grundsatz- und Haushaltsbeschlüsse gefasst, die für uns Bestand haben. Die Umsetzung liegt nun in der Hand des Bürgermeisters, hier wünschen wir uns eine deutliche Beschleunigung der Vorhaben, denn auch bei den Kameradinnen und Kameraden steigt verständlicherweise die Ungeduld. Neben den beiden Projekten ist es für uns ebenfalls ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung aller Feuerwehren in der Stadt im Blick zu behalten und über die Weiterentwicklung zu diskutieren. Insbesondere am Standort in Zeesen sollten wir uns mittelfristig über eine Lösung verständigen, wie wir die dortigen Bedarfe auch erfüllen können und ob und wie wir den Standort bedarfsgerecht und nachhaltig ausgestalten. Darüber hinaus wird entsprechend dem beschlossenen Gefahrenabwehrbedarfsplan auch die Ausstattung der Feuerwehren zum Beispiel mit Fahrzeugen weiter voranschreiten.“

Auch die aktuelle stadtpolitische Situation konnte im Gespräch natürlich nicht ausgeblendet werden, aber auch hier stellen die Fraktionen klar:

„Die Feuerwehr in der Stadt hat die Aufgabe für unsere Sicherheit zu sorgen, leben zu retten, das Gemeinwesen zu bereichern, Gemeinschaft zu fördern und sinnvolle Freizeitangebote zu organisieren. Eine Positionierung der Feuerwehr zum bevorstehenden Bürgerentscheid zur Abwahl kann niemand verlangen, deswegen ist es richtig, dass sich die Feuerwehr grundsätzlich aus Wahlkämpfen heraushält.“

Darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer ebenso einig, wie darüber, dass der Dialog zwischen der Feuerwehr und der Kommunalpolitik wichtig ist und man diesen gern fortsetzen möchte.