Die Jusos Dahme-Spreewald begrüßen das Vorhaben der Bahn und des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg zur Verlängerung der S-Bahnlinie 8 bis Wildau. Damit würde innerhalb der nächsten Jahre ein zehnminütiger Takt für die Hochschulstadt entstehen – auch wenn noch etwas Geduld gefragt ist. „Die Verlängerung der S 8 ist sinnvoll und längst überfällig“, erklärte der Pressesprecher der jungen Sozialdemokraten im Landkreis Tobias Schröter.

„Wir fordern aber eine Verlängerung bis Königs Wusterhausen. Die Weichen für die Zukunft müssen jetzt gestellt und kein Stückwerk geplant werden. Königs Wusterhausen ist eine stark wachsende Stadt mit massiven Pendlerströmen Richtung Berlin. Die Infrastruktur ist jetzt schon an der Belastungsgrenze. Ein zehnminütiger S-Bahn-Takt kann hier abhelfen.“, so Schröter.

Die Jusos LDS fordern die Verkehrsministerien von Land und Bund sowie den VBB auf, diese Überlegung in die Planungen einzubeziehen und am Bahnhof Königs Wusterhausen die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Auch Georg Hanke, der im September für die SPD zur Bürgermeisterwahl in Königs Wusterhausen antritt, unterstützt das Anliegen der Jungsozialisten. „Die Mobilität ist für unsere Region und eine gute Entwicklung in den nächsten Jahren essentiell. Hier müssen wir nach vorn denken und investieren. Ein zehnminütiger S-Bahn-Takt ist ein sinnvoller Baustein davon“, so Hanke.

Bereits seit Jahren fordert die SPD im Landkreis den Bau eines zweiten Regionalbahngleises, um das Nadelöhr am Bahnhof Königs Wusterhausen zu beseitigen. Die neuesten Planungen des Landesverkehrsministeriums greifen diese Forderung auf, denn jede Verspätung durch die Eingleisigkeit wirkt sich massiv auf die Berliner Stadtbahn aus und lähmt so Mobilität und Wachstum.


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