„Die Jusos in Dahme-Spreewald wollen gegen die geplante Kreisgebietsreform kämpfen. Vize-Kreischef Tobias Schröter kritisiert besonders die Zwangsehe von Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Für den SPD-Nachwuchs ist der Zusammenschluss ein fauler Kompromiss.

In der Region mehren sich Stimmen gegen die Zusammenlegung der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming im Zuge der geplanten Kreisgebietsreform. Der SPD-Nachwuchs in Dahme-Spreewald, die Jungsozialisten, lehnt die „Kreisreform in dieser Form“ ab, wie Tobias Schröter sagte.

Er ist stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender und SPD-Stadtverordneter in Königs Wusterhausen. „Der Zusammenschluss der beiden starken Landkreise entbehrt einer sinnvollen Grundlage.“ Durch die Fusion würde ein „superpotenter Kreis“ entstehen, der allen anderen weit voraus sei. Gerade Dahme-Spreewald werde aufgrund einer florierenden Wirtschaft und wachsenden Bevölkerungszahl dauerhaft selbstständig bleiben können. Mit der „Zwangsehe von LDS und TF“ werde die Chance auf einen Ausgleich zwischen Nord und Süd vertan.“

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