„Macht Europa stark“, so lautet das Motto der Kandidaten der SPD für das Europaparlament. Simon Vaut gab den Königs Wusterhausenern die Möglichkeit einen
Einblick in das politische System und die Institutionen der Europäischen Union zu erhalten und andererseits viele Fragen zu stellen und über verschiedene Themen zu
diskutieren.

Grenzüberschreitende Probleme wie Klimawandel, Terrorismus oder Digitalisierung bedürfen der europäischen Zusammenarbeit. „Die künftige politische Arbeit in Europa
müsse künftig stärker auf soziale Sicherung ausgerichtet werden“, so Simon Vaut. Die soziale Säule und soziale Standards fehlen: wie zum Beispiel Ideen zum europäischen Mindestlohn oder ein Recht auf Existenzsicherung.

Auch das spannende Thema „Brexit“ wurde diskutiert. Dabei kam zum Beispiel die Frage auf, ob und in welchem Ausmaß die Europäische Union gegenüber den Briten
„hart“ bleiben sollte. Verschiedene vorstellbare Szenarien zum geplanten Ausstieg wurden dabei vorgebracht und deren Auswirkungen erläutert.

Für die Königs Wusterhausener besonders interessant schien das Thema Projektförderung und damit verbundener gestiegener bürokratischer Aufwand zu sein.
Während der Debatte darüber stellte sich jedoch heraus, dass man oft gar nicht weiß,welche Projekte die Europäische Union in den letzten Jahren unterstützt hat. So
wurden in Königs Wusterhausen zum Beispiel die Brücke über den Nottekanal, Teile des Bahnhofs und der Bürgertreff am Fontaneplatz mithilfe von EU-Fördermitteln
finanziert. Die SPD Königs Wusterhausen wird den Europawahlkampf zum Anlass nehmen, dafür ein stärkeres Bewusstsein zu schaffen.