Bereits am 27.02.2017 wurde mit 31 zu 1 Stimmen der Bau eines Fußball-Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des FSV Eintracht in Zeesen beschlossen. Der Standort ist eigentlich klar. Seitdem wiederholte der Stadtrat den Beschluss mehrfach und stellte alle notwendigen Finanzmittel bereit – passiert ist aber bisher nichts. Der Verein sammelte hunderte Unterschriften, wir stellten mehrmals Anfragen zum aktuellen Stand der Umsetzung. Ergebnis immer: nichts.

Auf die Nachfrage eines Vaters in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung, dessen Sohn im Verein spielt, zum Projekt Kunstrasenplatz führte Bürgermeister Ennullat aus, dass man eine Standortsuche beauftragt habe. Wofür suchen wir einen Standort, wenn die Entscheidung längst gefallen ist? Fühlt sich das Rathaus an die Beschlüsse des obersten Organs der Stadt nicht gebunden? Wieso wird der Beschluss seit zwei Jahren nicht umgesetzt? Geht es hier noch um den Sport und die Vereine oder soll ein Projekt nur verhindert werden?

Die Aussagen in der gestrigen Sitzung lassen uns ratlos zurück. Der Kunstrasenplatz ist lange versprochen. Wir meinen: Versprechen muss man auch einlösen. Sonst verspielt Politik jede Glaubwürdigkeit und jedes Vertrauen.

Für uns ist klar: der Kunstrasenplatz muss kommen und endlich Realität werden.

Die Stadtverordneten von SPD und Wir-für-KW gehen ab dem 07.02.2019 wieder getrennte Wege. Darauf einigten sich die beiden Vertragspartner auf ihrer letzten gemeinsamen Fraktionssitzung.

Der Fraktionsvorsitzende Ludwig Scheetz erklärt dazu: „Nach anderthalb Jahren sehr konstruktiver Zusammenarbeit haben sich beide Partner im Einvernehmen zu dem Schritt entschlossen. Wir wollen auch in Zukunft weiter punktuell bei Sachthemen zusammenarbeiten. Für uns steht die kritisch-konstruktive Sachpolitik im Mittelpunkt unserer Arbeit und das auch in Bezug auf die Arbeit der Stadtverwaltung. Da unterscheiden sich im Politikstil durchaus unsere Ansätze. Die SPD in der Stadtverordnetenversammlung wird bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 keine neuen Bündnisse oder Kooperationen eingehen. Wir werden je nach Thema schauen, mit wem wir unsere Ziele umsetzen können und mit allen demokratischen Kräften in der Stadtverordnetenversammlung dazu jederzeit Gespräche führen.“

Was 1951 mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl begann entwickelte sich in 68 Jahren zu einem einzigartigen Friedensprojekt für unseren Kontinent. Die Europäische Union ist die Antwort auf das dunkelste europäische Kapitel im 20. Jahrhundert und wurde zurecht im Jahr 2012 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

Trotz aller europäischen Errungenschaften steigen Skepsis und Ablehnung der Menschen gegenüber dem Gemeinschaftsprojekt. Zu intransparent, zu bürokratisch, zu undemokratisch sind häufige Vorwürfe. Hinzu kommen Eurokrise, Flüchtlingskrise, erstarkender Rechtspopulismus und der Brexit, die zur Selbstbeschäftigung geführt haben und die EU damit als wichtiger Partner auf dem internationalen Parkett, in einer sich verändernden Weltordnung, ihre Rolle nur schwer wahrnehmen konnte.

Ist die Europäische Union noch ein zukunftsfähiges Modell? Wie kann man die Europäische Union modernisieren und wie kann man das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen? Welchen Beitrag sollte und kann die Sozialdemokratie dazu leisten?

Wir möchten gemeinsam mit dem Europakandidaten der SPD Brandenburg zur Europawahl am 26. Mai 2019, Simon Vaut und den Bürgerinnen und Bürgern dazu ins Gespräch kommen und laden ein zur Veranstaltung

Klartext in KW
Zwischen Trump und Brexit – Welche Zukunft hat die Europäische Union?
Mittwoch, 20.02.2019 – 19 Uhr
AWO-Wohnpark, Kirchplatz 15, 15711 Königs Wusterhausen.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen aus dem rechtsextremen (Parteien)Spektrum von der Veranstaltung auszuschließen.

Intensive und teilweise emotionale Diskussion beim zweiten heißen Stuhl gestern in den Kavalierhäusern. Die Stadtverordneten Tobias Schröter, Elke Voigt, Ludwig Scheetz und Nancy Engel stellten sich der Diskussion zur Bilanz und zu den Herausforderungen der Stadtpolitik.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen diesemal die Frage nach einem Leitbild für unsere Stadt, wie wir mit den Herausfordeurngen des Wachstums so umgehen, dass wir die Kontrolle über Stadtentwicklung behalten und wie die Infrastruktur so aufgestellt werden kann, dass sie den zusätzlichen Belastungen durch das Flughafenumfeld gerecht werden kann.

Dabei sind viele wichtige Hinweise und gute Ideen entstanden, die wir gern für die Erstellung unseres Wahlprogramms aufnehmen. Den Entwurf unseres Programms gibt es in den kommenden Wochen.

Die SPD im Landkreis Dahme-Spreewald stellte am Samstag, den 26. Januar 2019 auf ihrer Kreiswahlkonferenz im Dorfgemeinschaftshaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Diepensee die personellen Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai. Mit insgesamt 76 Kandidatinnen und Kandidaten in den fünf Wahlkreisen möchte die SPD den Wählerinnen und Wählern ein vielfältiges Personalangebot unterbreiten und setzt neben Erfahrung auch auf neue Gesichter.

Die Unterbezirksvorsitzende Tina Fischer erklärt dazu: „Wir wollen unseren Landkreis weiter voranbringen. Dabei können auf ein starkes Team bauen: Mit den ehemaligen Bürgermeistern Beate Burgschweiger, Bernd Speer, Dieter Freihoff, Bianca Luban und Dr. Lutz Franzke bringen wir viel kommunalpolitisches Know-how und Erfahrung mit. Weiterhin ist es Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und ein klares demokratisches Bekenntnis, dass sich auch parteilose Kandidatinnen und Kandidaten bereit erklärt haben die SPD mit ihrer Kandidatur zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem Thorsten Kleis und Niko Dorendorf aus Königs Wusterhausen, sowie Heiko Witte aus Zeuthen, Anja Schmidt, Andreas Lehmann und Jochen Brehm aus Bestensee, Siegbert Nimtz aus Heidesee und der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee, Rainer Hilgenfeld.“

Die Kandidatenlisten der SPD Dahme-Spreewald zeigen, dass sie gesellschaftlich gut vernetzt ist, neben Vereinsvorsitzenden und Feuerwehrleuten kandidieren mit Heiko Piekorz in Lübben auch aktive Betriebsräte und Gewerkschafter. Besonders stolz ist Tina Fischer auf die Vielzahl von jungen Kandidatinnen und Kandidaten: „Wir treten mit insgesamt 19 Kandidatinnen und Kandidaten an, die unter 40 Jahre alt sind, das ist ein Viertel. Der jüngste Kandidat, Lambert Wolff aus Königs Wusterhausen, ist gerade 18 Jahre alt.“ Zu den weiteren jungen Kandidaten gehören unter anderem Dominic Lübke (23) aus Schulzendorf, Florian Hillgruber (19) aus Zeuthen oder Tobias Schröter (25) aus Königs Wusterhausen.

Als Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten treten Tina Fischer im Wahlkreis 1 (Eichwalde, Schulzendorf, Wildau, Zeuthen), Ludwig Scheetz im Wahlkreis 2 (Königs Wusterhausen), Thomas Irmer im Wahlkreis 3 (Bestensee, Mittenwalde, Schönefeld), Sascha Philipp im Wahlkreis 4 (Heidesee, Märkische Heide, Schenkenländchen, Unterspreewald) und Sylvia Lehmann im Wahlkreis 5 (Heideblick, Lieberose/Oberspreewald, Lübben, Luckau) an.

Fischer weiter: „Bei diesem bunten Team haben wir alle einen roten Faden: starker Zusammenhalt, Offenheit und klares Zeichen gegen Hetzer und Angstmacher setzen.“

Die komplette Liste: https://www.spd-lds.de/kreistagswahl-2019/

Heute haben sich unsere Stadtverordneten und Spitzenkandidaten Ludwig Scheetz und Tobias Schröter für die SPD auf den heißen Stuhl begeben und standen den Bürgerinnen und Bürgern im Anglerheim in Wernsdorf Rede und Antwort.

In einer sehr angenehmen Atmosphäre wurde intensiv über den Straßenbau, die Sanierung von Gehwegen, den Ausbau der Bildungsinfrakstruktur, die Sauberkeit in den Ortsteilen und die Verbesserung des Informationsaustausches zwischen Stadtverordnetenversammlung und Ortsteilen diskutiert.

Weiter geht’s am kommenden MIttwoch in den Kavalierhäusern mit dem zweiten Teil auf dem heißen Stuhl.

Wir stellen Ihnen in den nächsten Wochen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen und zu den Ortsbeiräten am 26. Mai vor.

Wir beginnen mit den ersten 10 Listenplätzen in den beiden Wahlkreisen zur Stadtverordnetenversammlung.

Fünf Jahre hat die SPD die Stadt mitgestaltet. Viele Projekte wurden angestoßen und erfolgreich beendet. In diesen fünf Jahren hat sich die Stadt stark verändert. Neue Herausforderungen kamen hinzu und die SPD hat versucht diese für die Stadt zu bewältigen. Nicht alles was in dieser Zeit angepackt wurde hat geklappt. Die Situation der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt hat sich insgesamt verbessert. Die politischen Entscheidungen haben auch zu Frustrationen und Vertrauensverlust geführt. Reden wir darüber, um zu handeln!

„HEIßER STUHL“
UNSERE BILANZ – IHRE KRITIK – UNSER PLAN
FÜR KÖNIGS WUSTERHAUSEN

Mittwoch, 23.1. – 19 Uhr
https://www.facebook.com/events/2057065337708652/

Mittwoch, 30.1. – 19 Uhr
https://www.facebook.com/events/1097546120423960/